Michael Bobyk

Michael Bobyk


„Ich bin QV-Mitglied zur Weiterbildung nicht nur im technischen Bereich, sondern auch im Marketing und der Werbung.“


Parkett und Estrich.

04.08.2020

Gegensätze und ihr Magnetismus, ein Interview mit Tobias Singhammer.

Betritt man die neuen Büroräume von Singhammer Bodensysteme in Rimsting am Chiemsee, dann fallen die großen Naturholztafeln entlang des Ganges sofort ins Blickfeld. Kein Wunder, sie sind omnipräsent und immer auf Augenhöhe.

Singhammer

Redaktion: Tobias Singhammer, sind sie auf dem Holzweg?


Tobias Singhammer: Keinesfalls und doch zugleich in einem gewissen Sinne ja.


Redaktion: Wie sollen wir diese Antwort verstehen?


Tobias Singhammer: In erster Linie als ehrlich und direkt. Auf dem Holzweg sein bedeutet doch von alters her überliefert, auf dem falschen Weg, zumindest in der falschen Richtung unterwegs zu sein. Das tun wir als Singhammer Bodensysteme keinesfalls, denn wir sind bewußt seit letztem Herbst (zusätzlich zu  all unseren anderen Produkten ) mit unseren hochwertigen Naturholz- und Parkettböden bei unseren Kunden unterwegs. So gesehen stimmt Ihre Aussage mit dem Holzweg.


Redaktion: Was hat diesen Sinneswandel bei Ihnen ausgelöst?


Tobias Singhammer: Sinneswandel will ich es garnicht nennen. Der Markt im Bereich zementöser Designböden wächst in den letzten zehn Jahren rasant, vor allem die Kombination von Holz und Designestrich liegt bei den Bauherren voll im Trend. Um in Zukunft diesen Kundenwunsch besser erfüllen zu können, haben wir auch aufgrund des Anraten von Architekten uns dazu entschlossen, beides anzubieten.


Redaktion: Im Allgemeinen geht der Trend im Handwerk doch zur Spezialisierung.


Tobias Singhammer: Genau deshalb folgen wir von Singhammer Bodenstysteme diesem Trend bei hochwertigen Designböden. Unsere Kunden wollen von der Beratung bis zur Ausführung alles aus einer Hand. Sie wollen keine Streitgespräche über Belegereife oder Farbtonabweichungen. Unsere Kunden wollen einen verlässlichen und kompetenten Ansprechpartner. Genau diesen Kundenwünschen folgen wir mit unserem Naturholzkonzept.


Redaktion: War der Parkettleger nicht Jahre lang das Feindbild Nummer 1 des Estrichslegers?


Tobias Singhammer: Mag sein, dass dies manche Kollegen und Kolleginnen aus der Estrichbranche heute noch so sehen. Mein Vater Franz Singhammer hat die Partnerschaft zum Parkettleger schon seit vielen Jahren gelebt und gepflegt. Nun bin ich als Sohn in die Geschäftsführung mit eingestiegen und möchte aus dieser bisherigen Partnerschaft eine gewisse Alleinstellung für uns entwickeln.


Redaktion: Was verstehen Sie als Alleinstellung in diesem Segment?


Tobias Singhammer: Wir haben vom Produktnamen bis hin zur Materialkombination eine wirkliche Einzigartigkeit in der Region. Ergänzend hierzu sehen wir unsere Präsenz im Werkhaus in Raubling, wo wir gemeinsam mit Partnern neue Lösungswege der Produktdarstellung aufzeigen.
Wir geben auch ein eigenes Magazin für Designböden heraus und wir haben eine eigene Namensgebung für unsere Naturholzböden.

Redaktion: Beeindruckend, was sie so alles machen in Richtung Marketing. Wer hatte die Idee mit den Gipfelnamen aus der Region?

Tobias Singhammer:  Das war in gewissem Sinne eine Gemeinschaftsproduktion von meinem Vater und mir. Mein Vater hat mir als Junge all diese Gipfel selbst gezeigt und so eine Verbindung zu unserer Heimat geschaffen. Ich wollte die Regionalität mit der Spitzenleistung im Handwerk verbinden. Jeder unserer Designböden von Singhammer Bodensysteme ist etwas einzigartiges, ähnlich einer Erstbesteigung des Gipfel durch meinen Vater und mich.


Redaktion: Da können wir nur kurz und bündig „Gut Holz“ wünschen und danke sagen für das informative und offene Gespräch.

Singhammer Broschüren
 
 
 
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