Michael Bobyk

Michael Bobyk


„Ich bin QV-Mitglied zur Weiterbildung nicht nur im technischen Bereich, sondern auch im Marketing und der Werbung.“


Kaffee- und Back- genuss vom Feinsten.

04.08.2020

Frisch duftend und einladend, so wirkt der Neubau der Bäckerei Denzel in Vogt.

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© Steffen Lämmle

Tolle Brezeln, Brötchen und Brot gab es bei den Denzels schon immer. Ab sofort kommt ein einladendes Ambiente dazu. Selbst an einem verregneten Abend wirkt das neue Ladengeschäft mit Kaffeehaus-Atmosphäre einladend und strahlend.


Marius Mager, Architekt und Schwiegersohn der Familie Denzel hat viel Liebe und Können in die Planung des Neubaus gesteckt. Was entstanden ist, kann sich durchaus sehen lassen.


CreafloorForum hat den bodenständigen Allgäuer vom StudioMM besucht und gemeinsam mit ihm die Bäckerei Denzel besichtigt. Schade nur, dass die Corona-Pandemie einen Kaffee und Kuchengenuss im Verkaufsraum nicht gestattet hat. Dennoch sind wir uns sicher, dass die Denzels viele neue Fans gewinnen werden, denn das Ambiente ist für das Allgäu ein echter Hingucker.

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© Steffen Lämmle

Redaktion: Seit wann arbeiten Sie bei ihren Planungen mit Creafloor Designestrichen?


Marius Mager: Die Materialechtheit eines geschliffenen Terrazzoboden hat mich schon immer begeistert. Was mich aber besonders motiviert ist die einzigartige Vielfalt der Materialkombinationen. Jeder Boden, jede Gestaltung wird zum Unikat.


Redaktion: Ist einzigartig und Vielfalt zugleich nicht ein Widerspruch in sich?


Marius Mager: Auf den ersten Blick könnte man das meinen. Wenn sie aber genau hinschauen, dann wird es verständlich. Creafloor ist echte Handwerkkunst und wir spüren die Handschrift des Ausführenden Fachhandwerkers bzw. Meisters. Jeder Fußboden, jede Kombination ist für sich ein Unikat. Es gibt ihn nur ein einziges Mal.

Redaktion: Hatten Sie bei der Planung freie Hand oder waren Sie an viele Vorbedingungen gebunden?

Marius Mager: Wir haben als Architekten immer Zwänge und Vorschriften, die uns in der Planung einschränken. Aber genau das macht den guten Architekten aus. Wenn wir Vorgaben und eigene Kreativität in Einklang bringen, haben wir immer die Chance etwas Besonderes zu gestalten.


Redaktion: Wer hatte die Idee zu dieser tollen Kombination von Fußboden und Ladentheke?


Marius Mager: Das war mein Schwiegervater. Schade, dass er heute nicht da ist, sonst könnte er es ihnen selber erzählen.


Redaktion: Können Sie für die Leser von Creafloor die Story kurz schildern?


Marius Mager: Gern. Wir waren gemeinsam in der Ausstellung der Firma Meschenmoser in Salem. Ernst-Werner Meschenmoser zeigte uns einige Beispiele unter Praxisbedingungen. Plötzlich blieb mein Schwiegervater, der durch und durch Bäckermeister ist, stehen und sagte: „Schau Marius, die Farbpigmente des Brotes finden sich im Belag wieder. Den nehmen wir.“


Redaktion: So einfach kann es sein.


Marius Mager: Ja, das Bauchgefühl des Fachmannes ist oft ein guter Ratgeber und wenn wir uns das fertige Werk anschauen, hat mein Schwiegervater auch heute noch Recht. Alle Backwaren in der Auslage leuchten geradezu.
Wir hatten aber auch das Glück, tolle Handwerker zu haben, die es verstanden, unsere Ideen bezahlbar umzusetzen. In der Ergänzung von Estrichfachbetrieb und Steinmetz ist uns etwas Vorzeigbares gelungen.


Redaktion: Danke für Ihre Zeit und das informative Gespräch.

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© Steffen Lämmle

 
 
 
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