Beläge

Elastische Bodenbeläge, Kunststoffbodenbeläge

Linoleum,

Bild Linolium elastischer Bodenbelag mit einem Grundgewebe aus Jute und einer Deckmasse aus Kork- oder Holzmehl, Farbstoffen, Harzen und aus Leinöl gewonnenem Linoxyn, mit glatter und dichter Oberfläche, mit guten Wärme- und Schalldämmeigenschaften. Erhältlich als Bahnenware für nahezu fugenlose Verlegung oder als Fliesen, einfarbig und gemustert, in verschiedenen Qualitäten, auch als Verbundbelag mit elastischer Unterschicht oder als Korklinoleum (mit Korkbeimischung).
Quelle: Springer Baumedien GmbH

Korkboden,
Bild Kork Boden- und Wandbelag aus Naturkork in unterschiedlichen Formen, Oberflächen und Dessins, je nach Einsatzbereich mit versiegelter oder gewachster Oberfläche, fußwarm, elastisch, Wärme und Schall dämmend, verrottungsfest, beständig gegen Schimmel, elektrostatisch nicht aufladbar, geruchsneutral, schwer entflammbar. Platten mit geschlossener Oberfläche sind auch für Bad und WC geeignet. Die Verlegung erfolgt durch vollflächige Verklebung auf ebenem Untergrund aus Estrich, Holz oder Holzspanplatten.
Quelle: Springer Baumedien GmbH

Laminat,

Bild Laminat aus verlegefertigen Paneelen mit Nut und Feder, die auf trockenem ebenen Untergrund mit einem speziellen Unterlagssystem verlegt oder direkt verklebt werden. Die Paneele bestehen aus einer Trägerplatte, der Laminat-Dekorschicht und dem Gegenzugmaterial auf der Unterseite. Laminatböden sind in zahlreichen Farben und Dekoren, auch Holz-Reproduktionen, im Handel erhältlich. Standardformate 1200 mm x 200 mm, 600 mm x 200 mm und 200 mm x 200 mm. Paneeldicke: 7 mm. Geeignet für Neubau und Sanierung.
Quelle: Springer Baumedien GmbH

Teppichboden,

Bild Laminat Bodenbeläge, mit schallschluckender, geräuschmindernder, trittschall- und wärmedämmender Wirkung, strapazierfähig, leicht zu reinigen. Die Verlegung erfolgt auf ebenem, staub- und rissefreiem Untergrund, ggf. auf Unterlagen aus Filzpappe, Kork oder Schaumstoff. Der Belag wird verspannt (Spannteppich, d.h. nur an den Rändern mechanisch befestigt), ganzflächig verklebt, mit Klebebahn bahnenweise verklebt oder lose verlegt. Man unterscheidet nach Herstellungsart gewebte, gewirkte, gepresste und Tufting-Teppichböden bzw. Nadelvliesbeläge (ein- oder mehrschichtig, mit oder ohne Trägerschicht), Velourteppichböden (Schnittflor = aufgeschnittene Schlingen) und Boucléteppichböden (Schlingenflor = geschlossene Schlingen)

  • aus synthetischen Fasern (Polyamid, Polyacryl, Polypropylen, Polyester), in wasserfester Ausführung auch für Balkon, Terrasse und Bad
  • aus Pflanzenfasern (Baumwolle, Jute, Sisal, Kokos)
  • aus Wolle
  •  aus Haargarn (Kuh-, Ziegen-, Pferdehaar) sowie
  • aus Fasergemischen.

Textile Bodenbeläge unterscheiden sich hinsichtlich Strapazierwert und Komfortwert (DIN 66095 Teil 2). Für den gehobenen Wohnbereich sind Teppichböden mit normalem Strapazierwert und hohem Komfortwert zu empfehlen. Teppichböden mit Zusatzeignungen, z.B. stuhlrollengeeignet, treppengeeignet, feuchtraumgeeignet, antistatisch usw. sind durch Symbole gekennzeichnet.

Teppichsymbole: werden noch geliefert

Quelle: Springer Baumedien GmbH

Parkett,

Bild Laminat Holzbodenbelag aus Eiche, Buche, Esche, Ahorn, Ulme, Walnuss, Kiefer, Birke, Kastanie, Olivenholz, Kirsche, Teak, Merbau, Afromosia, Doussié, Birnbaum, Bambus, Eukalyptus in verschiedenen Konstruktionsarten und einer Vielzahl von möglichen Verlegemustern: Schiffsboden, Fischgrät, Würfel, Kassettenboden, Flechtmuster, mit und ohne Zwischen- oder Randfriesen, Intarsienparkett und andere. Die Oberfläche wird geschliffen und gewachst bzw. geölt oder versiegelt. Auswahl nach Holzart, Farbnuancen, Verlegemuster und nach Holzhärte entsprechend dem Anwendungsbereich. Handel und Handwerk bieten Musterausstellungen.
Holz hat einen günstigen Wärmedurchlasswiderstand und deshalb ist Parkett (10 mm bis 15 mm dick) für die Verlegung auf Fußbodenheizung geeignet. Die Beheizung des Estrichs muss vor der Parkettverlegung erfolgen, weil bei diesem Vorgang Feuchtigkeit abgegeben wird, die sonst in den Parkettboden geleitet würde. Die Verlegung von konventionellem Massivparkett und Fertigparkett erfolgt auf Estrichen aller Art, ggf. auch auf alten Fußböden mit Zwischenlage, Wollfilzpappe oder trittfester Dämmmatte/-platte. Die Erstpflege sollte möglichst vom Verleger ausgeführt werden.

Parkettarten:

  • Stabparkett, aus einzelnen 22 mm dicken, massiven Stäben, die untereinander mit Nut und Feder verbunden sind. Muster: diagonal oder quadratisch als Würfelboden, im Schiffsverband oder als Fischgrät
  • Mosaikparkett, aus mosaikartig in wechselnder Richtung zu Tafeln zusammengesetzten kleinen Holzstäbchen (ca. 18 mm - 23 mm breit, 8 mm - 10 mm dick); in 3 DIN-Sortierungen: natur, gestreift, rustikal; auch mit Intarsieneinlagen oder im anderen Verband
  • Parkettdielen (Mosaikparkettdielen) sind fabrikseitig bereits in größeren Einheiten auf einer Unterlage zusammengeleimte Parkettlamellen, die eine größere Verlegeeinheit, meist in Dielenform, ergeben
  • Lamellenparkett (Hochkant-Lamellenparkett), meist zwischen 18 mm und 23 mm dicker Parkettboden, bestehend aus hochkant gestellten Mosaikparkettlamellen oder ähnlichen Holzstäben, in einzelnen Reihen parallel verlegt
  • stabverleimtes Massivparkett aus Bambus, sehr hart, Parkettstäbe 920 mm x 92 mm x 15 mm, mit Nut und Feder, in zwei Farben
  • Tafelparkett, Intarsienparkett, besteht aus ausgesuchten, farbigen in- und ausländischen Hölzern, handwerklich zusammengefügten Tafeln, die mit Nut und Feder untereinander verlegt werden. Massive oder mehrschichtig furnierte Parketttafeln, zwischen 22 mm und 32 mm dick. Viele individuelle Muster und Dessins möglich.
  • Fertigparkett besteht meistens aus mehrschichtigen Elementen, 9 mm - 23 mm dick, als schwimmende oder selbsttragende Konstruktion verlegt, werkseitig fertigversiegelt, geölt (stumpfe und matte Oberfläche) oder geschliffen und unversiegelt zur Oberflächenbehandlung auf der Baustelle. Oberschicht aus in- und ausländischen Hölzern wie Eiche, Buche, Esche, Ahorn, Ulme, Walnuss, Kiefer, Birke, Kastanie, Kirsche, Merbau, Afromosia, Teak, Doussié, Bambus, Birnbaum usw. Verlegemuster: Würfel, Flechte, Schiffsboden, Felder, Leiter, Fischgrät, Englisch, Parallel, Diagonal. Auch mit Holzpflasteroberfläche und mit angearbeiteter Trittschalldämmschicht (Kork o.ä.). Bei einer mechanischen Beschädigung kann das Parkettelement durch einen Fachmann einfach ausgewechselt werden.

Quelle: Springer Baumedien GmbH

Stein- und keramische Beläge (Fliesen und Platten)


Bild Fliesen für hygienische, leicht zu reinigende, wasserunempfindliche, farb- und lichtbeständige, stoß- und kratzfeste, nicht brennbare Boden- und Wandbeläge (Außen- und Innenwandbekleidungen) mit langer Haltbarkeit. Keramische Fliesen und Platten sind in vielen Farben, Formen, Oberflächenstrukturen (glatt, genoppt, matt, glänzend), Mustern und Formaten erhältlich, z.B. Klein- und Mittelmosaik, 5/10 cm, 10/10 cm, 15/15 cm, 10/20 cm, 20/30 cm und größer, quadratisch, rechteckig, sechseckig usw. Vor der Verlegung ist ein Fliesenplan zu erstellen. Die Verlegung erfolgt im Mörtelbett oder mit Spezialkleber (Dünnbett), mit Einzelfliesen oder mit auf Trägerschichten aufgeklebten Fliesenelementen auf Untergründen aus Estrich, Ziegeln, alten Fliesen, bei Feuchträumen auf vorheriger Abdichtung gegen Feuchtigkeit.

Man unterscheidet:

  • glasierte Steingut- oder Irdengutfliesen, nicht frostbeständig, geeignet für Wand- und Bodenbeläge im Innenbereich
  • glasierte und unglasierte Steinzeugfliesen, frostbeständig, geeignet für stark bis sehr stark beanspruchte Wand- und Bodenbeläge im Innen- und Außenbereich (Auswahl nach Beanspruchungsgruppen)
  • Formteile, z.B. Sohlbanksteine für Fensterbänke und Mauerabdeckungen oder Schwimmbadkeramik

Quelle: Springer Baumedien GmbH








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